EU definiert klare Kriterien für „Green Investment“ – für „grüne“ Anleger bedeutet das mehr Sicherheit

Es ist soweit, der erste Schritt in Richtung Aktionsplan für eine nachhaltigere Finanzwirtschaft wurde gemacht. Die EU-Kommission hatte bereits letztes Jahr eine Sachverständigengruppe eingesetzt, die Vorschläge erarbeiten soll, wie der Finanzsektor helfen kann, die Wirtschaft „grüner“ – sprich emissionsarmer – zu gestalten. Anfang März hat die EU-Kommission nun auf Basis des Abschlussberichtes der Experten einen Aktionsplan zur Erfüllung dieser Ziele entwickelt und veröffentlicht. Bestätigt werden muss er jedoch noch vom Europäischen Rat, also den Staats- und Regierungschefs in Europa. Doch was bedeutet das für Anleger in der Fonds-Branche? SENSUS VERMÖGEN informiert.

Nachhaltigkeitskriterien für mehr Transparenz bei Ihren Investitionen

Der Finanzsektor ist ein wichtiger Bereich, der viel dazu beitragen kann, die jährlich notwendigen 180 Milliarden Euro für eine „grünere“ Wirtschaft aufzubringen. Es gibt europaweit bisher allerdings keine einheitlichen Kriterien, um den Begriff „Nachhaltigkeit“ zu definieren. Deshalb ist ein wichtiger Bestandteil des Aktionsplans, die Schaffung eines EU-Klassifizierungssystems, das den Begriff festlegt und die Bereiche nennt, auf die er angewendet werden soll. Die Kernfrage lautet: „Wo können nachhaltige Investitionen die größte Wirkung entfalten?“. Für mehr Transparenz soll ein EU-Kennzeichen sorgen, das „grüne“ Finanzprodukte erhalten werden.

Für den Bereich Vermögensverwaltung, gibt es aktuell Überlegungen, institutionelle Investoren und Vermögensverwalter zu verpflichten, Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen. Außerdem sollen Kunden in Bezug auf nachhaltige Investments ausgiebig beraten werden – etwas, das wir bei SENSUS VERMÖGEN schon lange zu einem unserer Erfolgsprinzipien gemacht haben. Viele unserer Fondsprodukte sind ausschließlich im Sinne der Nachhaltigkeit entwickelt und werden dementsprechend vertrieben.

Der Deutsche Fondsverband unterstützt diese Maßnahmen, betont jedoch auch, es sei wichtig die Freiheiten des Anlegers hinsichtlich der Entscheidung, ob sie in unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit investieren möchten, nicht einzuschränken. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, einen ESG-Kriterienkatalog zu entwerfen und ESG-Vorgaben für Anleger als obligatorisch zu verankern.

Nachhaltig investieren mit SENSUS VERMÖGEN

SENSUS VERMÖGEN unterstützt bereits seit Jahren aktiv die Vermittlung von umweltorientierten Fonds. Unser Portfolio spiegelt dieses Ziel wieder. Wir möchten für unsere Kunden mehr Sicherheit bei nachhaltigen Investitionen und befürworten deshalb die Entwicklung innovativer, „grüner“ Anlagemöglichkeiten. Der Aktionsplan der EU-Kommission kann die Grundlage dafür schaffen, dass die Finanzwirtschaft einen Teil zu einer nachhaltigen Wirtschaft beiträgt.

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